Der Zauneidechse helfen –Pilotprojekt rund um die Wauwiler Ebene

Die heimische Zauneidechse verschwindet in der Innerschweiz aus den flacheren, dichter besiedelten Gebieten. Damit ist die ganze Population gefährdet. In einem Pilotprojekt werden rund um die Wauwiler Ebene Massnahmen zur Förderung der Zauneidechse getestet.

Zauneidechsen trifft man typischerweise im Grenzbereich zwischen Wäldern und offener Landschaft an. Wichtig für die Zauneidechse sind auch einzeln stehende Gebüsche, Asthaufen, Hecken sowie Sandflächen. Diese Lebensräume aber verschwinden immer mehr.  Dazu kommt, dass  die aus dem Süden eingewanderte Mauereidechse die einheimische Zauneidechse zu dezimieren oder gar zu verdrängen scheint.

Der Albert Koechlin Stiftung ist es wichtig, dass die Zauneidechse in der Innerschweiz erhalten bleibt. Da die gefährdete Zauneidechse einen geringen Wanderradius hat, versucht die Albert Koechlin Stiftung mit einem längerfristig angelegten Projekt die noch bestehenden Lebensräume der Zauneidechse zu erhalten und miteinander zu verbinden. Seit Januar 2017 laufen die Vorarbeiten, um von 2019 bis 2022 die Lebensräume der Zauneidechse in der ganzen Innerschweiz längerfristig zu erhalten und die Zauneidechse zu fördern.

Pilotprojekt in der Wauwiler Ebene

Einige der grössten bekannten Vorkommen der Zauneidechse im Kanton Luzern befinden sich rund um die Wauwiler Ebene. Ab Juni 2017 untersucht Roman Graf, im Auftrag der Albert Koechlin Stiftung, die Lebensräume der Zauneidechse in der Wauwiler Ebene. Zusammen mit Fachleuten werden anschliessend Massnahmen erarbeitet um die Zauneidechse zu fördern. Im Herbst 2017 wird Roman Graf Kontakt mit  den Grundeigentümern aufnehmen. Die Mitarbeit bei Massnahmen zur Förderung der  Zauneidechse ist freiwillig. Dabei entstehende  Kosten werden von der Stiftung übernommen. 

Auf Grund der Erfahrungen in der Wauwiler Ebene fördert anschliessend die Albert Koechlin Stiftung die Zauneidechse  in der ganzen Innerschweiz. 

Mithilfe der Bevölkerung

Personen, die Zauneidechsen antreffen, sind gebeten ihre Beobachtung mit Ort und Datum - und wenn möglich einem Foto - bei der Projektleitung des Projekts Zauneidechse zu melden.

Fragen

Fragen zum Projekt Zauneidechse, zu Fördermassnahmen und zum genauen Vorgehen werden von der Projektleitung gerne beantwortet. Adresse: / Telefon 041 226 41 20.

(Bild Zauneidechse © Andreas Meyer, karch)

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