Fusion Wauwil Egolzwil

(Medienmitteilung vom 29.08.2014)

Die Gemeinder├Ąte haben ein Projekt zur Pr├╝fung der Fusion der Gemeinden am Santenberg gestartet.

Die im Fr├╝hling 2014 durchgef├╝hrte Bev├Âlkerungsumfrage brachte in beiden Gemeinden ein klares Resultat. Rund 84% der Antwortenden bef├╝rworten das erneute Pr├╝fen der Fusion der beiden Gemeinden Egolzwil und Wauwil. Sie w├╝nschen zudem das Anpacken des Projektes noch in diesem Jahr. Die Gemeinder├Ąte haben nach gr├╝ndlichen Vorarbeiten und der Evaluation eines erfahrenen externen Projektleiters gr├╝nes Licht gegeben und das Projekt f├╝r die umfassende Pr├╝fung der Fusion der beiden Gemeinden am 12. August 2014 offiziell gestartet. Als gleichberechtigte Partner wollen die Gemeinder├Ąte eine Vision f├╝r den Zusammenschluss von Wauwil und Egolzwil entwickeln und darauf basierend der Stimmbev├Âlkerung die Chancen und Risiken einer Fusion in einer fundierten Entscheidungsgrundlage aufzeigen.

Das bereits angelaufene Projekt f├╝r die Zusammenf├╝hrung der Schulen wird als Teilprojekt in das Gesamtprojekt integriert, die Vorarbeiten werden vollumf├Ąnglich ├╝bernommen.

Es ist das Ziel, die Abstimmung zur Fusion am 29. November 2015 durchzuf├╝hren. Stimmen die Stimmberechtigten beider Gemeinden dem Zusammenschluss zu, erfolgt dieser per 01. Januar 2017. Die beiden Schulen werden in diesem Fall etwas vorgezogen, d. h. ab dem Schuljahr 2016/2017 organisatorisch zusammengef├╝hrt.

Der Projektprozess wird sehr offen gestaltet, so dass alle interessierten Anspruchsgruppen im Rahmen verschiedener Echor├Ąume ihre Anliegen, Fragen und Meinungen von Beginn weg einbringen k├Ânnen. Das Projekt wird von den zust├Ąndigen Stellen im Kanton fachlich und auch finanziell unterst├╝tzt. Die Gemeinder├Ąte sind ├╝berzeugt, zusammen mit Parteien, Organisationen, Vereinen und der Bev├Âlkerung im Rahmen dieses Projektes ein attraktives Konzept f├╝r die zuk├╝nftige Weiterentwicklung der beiden Gemeinden, ja der ganzen Region, entwickeln zu k├Ânnen.

├ťber die im Projekt erarbeiteten Zwischenresultate werden die Gemeinder├Ąte laufend informieren. Eine erste ├Âffentliche Informationsveranstaltung ist f├╝r Montag, 3. November 2014, geplant. Im n├Ąchsten Schritt werden die beiden Gemeinder├Ąte nun eine Zukunftsvision f├╝r die vereinigte Kommune erarbeiten und diese dann Ende September 2014 in einem Echoraum mit den Ortsparteien von Egolzwil und Wauwil abstimmen.

Gemeinderat Egolzwil und Gemeinderat Wauwil

 


 

Das Fusionsprojekt startet neu

(Bericht Luzernerzeitung 29.08.2014 Seite 27)

WAUWIL/EGOLZWIL Die Gemeinder├Ąte haben dem Fusionsprojekt gr├╝nes Licht erteilt. Den Steilpass lieferte eine Umfrage.

Das Fusionsprojekt von Wauwil und Egolzwil nimmt Fahrt auf: Wie die beiden Gemeindepr├Ąsidenten Jakob L├╝tolf (Wauwil) und Urs Hodel (Egolzwil) an der gestrigen Medienorientierung mitteilten, ist der offizielle Startschuss zu einer gemeinsamen Pr├╝fung erfolgt. Bei einem positiven Verlauf der Verhandlungen ist die Fusionsabstimmung f├╝r den 29. November 2015 terminiert. Bei einem Ja der Stimmb├╝rger beider Gemeinden ist der Zusammenschluss auf den 1. Januar 2017 geplant. Mit dem Betriebs├Âkonomen Peter Mendler von der Inova Management AG, Wollerau, konnte man zudem einen ┬źerfahrenen Projektleiter gewinnen┬╗, wie die beiden Gemeindepr├Ąsidenten betonten.

Fusion scheiterte 2006
Die zwischen Wauwil und Egolzwil 2006 gescheiterte Fusion soll definitiv der Vergangenheit angeh├Âren. Dahingehend ├Ąusserten sich die beiden Gemeindepr├Ąsidenten jedenfalls gestern. W├Ąhrend die Wauwiler Stimmberechtigten 2006 einem Zusammenschluss mit rund 84 Prozent bereits zustimmten, sprach sich Egolzwil damals noch mit 54 Prozent dagegen aus. Den Steilpass f├╝r erneute Fusionsverhandlungen gab allerdings eine Anfang Jahr in beiden Gemeinden durchgef├╝hrte Umfrage. Die Aussage war n├Ąmlich klar: Beide Kommunen sprachen sich mit 84 Prozent f├╝r die Wiederaufnahme des Themas Fusion aus, und das m├Âglichst bald ÔÇô sprich im laufenden Jahr.

Chancen und Risiken aufzeigen
Die Gemeinder├Ąte wollen als gleichberechtigte Partner eine Vision f├╝r eine Fusion entwickeln, wie sie gestern betonten. ┬źDarauf basierend sollen der Stimmbev├Âlkerung Chancen und Risiken eines Zusammenschlusses mittels fundierter Entscheidungsgrundlage aufgezeigt werden┬╗, sagte Jakob L├╝tolf. Und Urs Hodel erkl├Ąrte: ┬źDas Projekt wird sehr offen gestaltet.┬╗ Konkret heisst das: Alle interessierten Anspruchsgruppen haben die M├Âglichkeit, von Beginn weg im Rahmen von verschiedenen sogenannten ┬źEchor├Ąumen┬╗ ihre Anliegen, Fragen und Meinungen einzubringen. Bereits n├Ąchste Woche schlagen die Verantwortlichen mit dem Start eines Visionsworkshops den n├Ąchsten Pfeiler ein. Eine erste ├Âffentliche Informationsveranstaltung ist f├╝r den 3. November 2014 geplant. Sowohl L├╝tolf wie Hodel sind sich bewusst: ┬źDie Fusionspr├╝fung muss in Wauwil wie auch in Egolzwil mit der n├Âtigen Sensibilit├Ąt angegangen werden.┬╗ Und sollte sich beispielsweise im Verlaufe der Verhandlungen herausstellen, dass nicht alle Gemeinder├Ąte hinter einem Zusammenschluss stehen, w├╝rde das Projekt abgebrochen, bevor es erneut an die Urne ginge, so Jakob L├╝tolf.

Schulprojekt integrieren
Mit dem Kanton haben erste Kontakte ebenfalls stattgefunden. ┬źDie Gespr├Ąche verliefen positiv. Unsere Idee wird sowohl fachlich wie auch finanziell unterst├╝tzt ┬╗, erkl├Ąrte Hodel. So beteiligt sich der Kanton mit maximal 75 000 Franken an den Projektkosten. Zudem stellt er personelle Ressourcen f├╝r die Bereiche Finanzen, Recht und Kommunikation zur Verf├╝gung. Aufgrund der bestehenden Gesetzesgrundlagen f├╝r Fusionen steht den beiden Gemeinden ein Beitrag von zirka 2,2 Millionen Franken zu. Anfang 2015 will man sich jedoch mit dem Kanton zu weiteren Gespr├Ąchen ├╝ber zus├Ątzlichen finanziellen Support treffen. Das bereits angelaufene Projekt f├╝r die Zusammenf├╝hrung der Schulen wird als Teilprojekt in das Gesamtprojekt integriert. Die Vorarbeiten werden vollumf├Ąnglich ├╝bernommen. Bei einem positiven Resultat erfolgt der Zusammenschluss der beiden Schulen schon ab Schuljahr 2016/17.

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