Regionaler Entwicklungsträger Sursee-Mittelland – Sursee rückt näher

Die Gemeinde Wauwil ist Mitglied des regionalen Entwicklungsträgers Sursee-Mittelland, welcher im Juni 2009 aus dem damaligen Regionalplanungsverband entstanden ist. Dieser hat die Aufgabe, die Region Sursee-Mittelland als Wohn- und Arbeitsstandort weiter zu entwickeln und als zweites Zentrum neben der Stadt Luzern zu stärken (vgl. auch Zielsetzungen des Kantonalen Richtplanes). Er koordiniert die Interessen und Anliegen der Gemeinden sowie der vielschichtigen Organisationen und Institutionen. Er vernetzt sie und strebt konkrete Synergien an. Denn regionale Entwicklungspolitik umfasst als Querschnittsfunktion sämtliche Bereiche der Sachpolitik. Deren eigentlicher Zweck ist die Gestaltung einer zusammenhängenden regionalen Entwicklungspolitik in der Region Sursee. Dafür müssen alle Akteure zusammenarbeiten.

Der regionale Entwicklungsträger Sursee-Mittelland ist ein Gemeindeverband und nach öffentlichem Recht konstituiert. Die neunzehn Gemeinden der Region Sursee-Mittelland stellen für die Trägerschaft je einen Delegierten. Die Gemeinde Wauwil ist durch Annelies Gassmann-Wechsler, Ressortleiterin Finanzen und Bau, vertreten. Simon Siegrist, Ressortleiter Kultur und Umwelt, wirkt als Ersatzdelegierter. Annelies Gassmann-Wechsler ist auch Mitglied der Kontrollstelle.

Vier so genannte Netzwerke befassen sich mit den zentralen Themen der Region: Wirtschaft; Politik; Raumentwicklung; Natur, Umwelt und Energie. Gemeindepräsident René Kaufmann engagiert sich als Präsident des Netzwerkes Wirtschaft und ist gleichzeitig auch Mitglied der Verbandsleitung.

Am 8. Juni 2010 fand die Delegiertenversammlung statt. Diese nahm Kenntnis von den verschiedenen Geschäftsberichten, genehmigte die Rechnung 2009 und behandelte die Zielsetzungen des Entwicklungsträgers. Anfang Mai konnte der regionale Entwicklungsträger Sursee-Mittelland die Informationsplattform www.sursee-mittelland.ch aufschalten. Die Website bietet dem Besucher eine regionale Datenplattform mit allen wichtigen Angeboten sowie mit Links zu den Verbandsgemeinden. Mitte Juni wurde an einer öffentlichen Informationsveranstaltung das Konzept „Mittellandstadt Sursee“ vorgestellt. Sursee soll gemäss diesem Konzept das Zentrum einer weitreichenden „Netzstadt“ sein. Dadurch rückt Sursee noch näher zur Gemeinde Wauwil. Die von den Wauwiler Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom April 2008 auch noch formell beschlossene regionale Ausrichtung nach Sursee erfolgte nicht zuletzt auch im Hinblick auf diese Entwicklung.

Aus der Optik des Kantons Luzern liegt die Gemeinde Wauwil auf dem einen Arm der so genannten Y-Achse (Luzern-Sursee-Zofingen), welcher vor allem aufgrund der verkehrstechnisch sehr guten Lage grosses Entwicklungspotenzial attestiert wird.

 

Erfolgreiche Musikgesellschaft Wauwil und Jugendmusik Santenberg

Mitte Juni besuchte die Musikgesellschaft Wauwil, unter der Leitung von Ivan Estermann, das Luzerner Kantonalmusikfest in Willisau. Bei den Wettspielvorträgen wurde der achte Rang (von 21) erzielt. Beim Marschmusikvortrag, bei dem wiederum die Majoretten Wauwil mit von der Partie waren, wurde der 17. Rang (von 28) erzielt.

Am Kantonalen Jugendmusikfest, welches ebenfalls in Willisau statt fand, erzielte die Jugendmusik Santenberg unter der Leitung von Markus Huwyler ein „Sehr gut“.

Der Gemeinderat gratuliert der Musikgesellschaft Wauwil und der Jugendmusik Santenberg herzlich zu diesen tollen Resultaten und wünscht weiterhin viel Freude beim Musizieren.

 

Prüfungserfolg

Ende Mai hat Gabi Grüter, Heuacher 7, Wauwil, den Fachkurs für luzernische Steuerfachleute erfolgreich abgeschlossen und konnte das begehrte Diplom in Empfang nehmen. Der Fachkurs für luzernische Steuerfachleute findet im Rahmen des Lehrgangs Verwaltungswirtschaft des Vereins Verwaltungsweiterbildung Zentralschweiz statt. Das Fachmodul Steuern und vermittelt das Basiswissen zur Führung eines Steueramtes. Der Fachkurs erstreckte sich über 35 Nachmittage und fand am Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR an der Hochschule Luzern-Wirtschaft statt.

Die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern hat Gabi Grüter aufgrund dieser fachlichen Qualifikation per 01.06.2010 zur Steuereinschätzungsexpertin der Gemeinde Wauwil gewählt. Gleichzeitig wurde Gabi Grüter vom Gemeinderat Wauwil zur stellvertretenden Leiterin des Steueramtes Wauwil ernannt.

Der Gemeinderat und das Team der Gemeindeverwaltung Wauwil gratulieren Gabi Grüter zu diesem tollen beruflichen Erfolg und freuen sich weiterhin auf die Dienste der versierten Steuerfachfrau zählen zu dürfen.

 

Demission in der Arbeitsgruppe Wauwil Historic

Albert Schafflützel, Engelberg 22, hat leider seinen Rücktritt als Mitglied der Arbeitsgruppe Wauwil Historic erklärt. Der Gemeinderat hat die Demission mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen. Mit seinem wertvollen Einsatz hat er einen wichtigen Beitrag im Dienste unserer Gemeinde geleistet. Der Gemeinderat dankt ihm recht herzlich für seine pflichtbewusste Tätigkeit und die angenehme und gute Zusammenarbeit und wünscht ihm alles Gute.

 

Verabschiedung Musikschulleiter

Am Musikschulkonzert vom 16. Juni 2010 wurde Stephan Laetsch als Leiter der Musikschule Wauwil-Egolzwil verabschiedet. In den vergangen Jahren hat er die Musikschulleitung mit sehr grossem Engagement und viel Herzblut geführt. Die Musikschulkommission, Musiklehrpersonen und insbesondere die Musikschülerinnen und Musikschüler durften von seiner grossen Musikalität profitieren. In vielfältiger Weise, sei es im Musikschulunterricht, an Musikschulkonzerten oder anderen Anlässen, konnte Stephan Laetsch die Lernenden und das Publikum für die Musik begeistern. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Freude beim Musizieren.

 

Bauwesen

In Wauwil wird gebaut

Folgende Baugesuche sind eingegangen:

  • Bruno Schaller, Dagmersellen: Wohnungserweiterung, Parz. Nr. 439, Waldegg 17
  • Crea Wohnbau AG, Dagmersellen: Neubau Einfamilienhaus, Parz. Nr. 172, Sackmatt 15b
  • Marc Wirz und Yvonne Widmer, Sursee: Umbau Wohnhaus, Parz. Nr. 88, Bahnstrasse 29
  • Alexandra Jenni-Gassmann, Moosseedorf: Umbau Wohnhaus, Parz. Nr. 355, Schönbühl 1

Es konnte folgende Baubewilligung ausgestellt werden:

  • Luzia Kurmann Schaffer: Neubau Schmutzwasserleitung, Parz. Nr. 192, 197, 198, 216, 285, 286 und 400, Buchwald

 

Umzonung Höhenweg Süd

An der Sitzung vom 15. Juni 2010 hat der Regierungsrat der an der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2009 beschlossenen Änderung der Zonenplans im Gebiet Höhenweg Süd zugestimmt. Damit wird die Fläche von rund 3'600 m2 von der Grünzone Höhenweg in die 3-geschossige Wohnzone mit Gestaltungsplanpflicht umgezont. Unter anderem erwähnt der Regierungsrat in seinem Entscheid: " Mit dieser Umzonung kann dem raumplanerisch begrüssenswerten Anliegen der inneren Verdichtung nachgekommen werden. Um die negativen Auswirkungen auf die benachbarten Grundstücke möglichst gering zu halten, wurde die Aussicht der nördlich des Höhenwegs gelegenen Gebäude durch eine Höhenbeschränkung in Art. 24 Abs. 4 des Bau- und Zonenreglements sichergestellt."

 

Öffentliche Auflage der Ortsplanungsrevision

Bis am 29. Juni 2010 liegt noch die öffentliche Auflage der Ortsplanungsrevision auf. Die umfangreiche Botschaft dazu wurde Ende Mai in alle Haushaltungen verschickt. Die Unterlagen können während der Auflagefrist auf der Gemeindeverwaltung Wauwil oder unter www.wauwil.ch (unter „News“) eingesehen werden.

 

Beachvolleyball in der Sport- und Freizeitanlage Moos

Wauwil ist um eine attraktive Sportstätte reicher. Am 7. Juni konnte das Beachvolleyballfeld eröffnet werden. Zuerst wurden die Oberstufenschülerinnen und -schüler den ganzen Nachmittag über bei Sport und Spiel gefordert. Danach fand ein Match zwischen der Lehrerschaft und den Schülern statt. Gemeinderätin Vreni Gassmann übergab dem Schülerat symbolisch einen Volleyball als Geschenk und erklärte die neue Sportstätte für eröffnet.

 

2009 – das erfolgreichste Jahr für den Kiebitz im Wauwilermoos

Seit 2005 versucht die Vogelwarte Sempach, zusammen mit den Landwirten, den Bruterfolg der Kiebitze im Wauwilermoos so zu steigern, dass der Nachwuchs den Bestand stabil halten kann. Dazu muss jedes Brutpaar im Mittel 0,7 flügge Junge aufziehen. Da selbst in guten Jahren normalerweise nur etwa halb so viele Kiebitze flügge werden, ist das ein hochgestecktes Ziel.

Um die Nestverluste durch Landmaschinen zu vermeiden, wurden alle Kiebitzgelege in den Feldern markiert. Bei der Bewirtschaftung nahmen die Landwirte fortan Rücksicht auf die Kiebitzbruten. Zudem wurden die meisten Felder mit Kiebitznestern und auch die Nahrungsflächen der Jungen mit Elektrozäunen vor Räubern geschützt. Mit diesen Massnahmen konnte die Vogelwarte Sempach in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Bauern das Ziel, nämlich 0,7 flügge Junge pro Brutpaar, in drei der fünf Jahre erreichen.

2009 war ein Jahr der Superlative. Im Moos brüteten 27 Kiebitz-Paare, vier mehr als 2008. In der ganzen Schweiz sind es heute nur noch 100 - 120 Paare. Ein Viertel der Schweizer Kiebitze brütet also im Wauwilermoos, dem wichtigsten Brutplatz unseres Landes. Es lohnt sich, diesem wertvollen Schatzkästchen Sorge zu tragen.

 

Ferienpass Sursee

Der Ferienpass Region Sursee 2010 steht zum 26. mal in den Startlöchern. Anmeldungen der Ateliers sind seit 23. Juni 2010 möglich. Wieder können sich die Kinder für ca. 100 Ateliers anmelden. Während dem Ferienpass, vom 12. bis 23. Juli 2010 können sie in den verschiedensten Ateliers teilnehmen, gratis den öffentlichen Verkehr benützen, im Ferienpass-Beizli ein günstiges Mittagessen geniessen (Eltern sind herzlich willkommen) und vieles mehr. Begleitpersonen werden nach wie vor gesucht.

Auch dieses Jahr sind die Atelier-Anmeldungen wieder über das Internet möglich. So können sich die Eltern und Kinder einen Überblick über die freien Ateliers verschaffen und sich gleich anmelden. Die Anmeldungen sind seit 23. Juni 2010, jeweils von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr (ausser Samstag und Sonntag) möglich. Um sich anmelden zu können, muss ein Ferienpass bei den Vorverkaufsstellen (Gemeindeverwaltung Ihres Wohnortes) bezogen werden.

Teilnahmeberechtigt sind Kinder ab 8 Jahren (Jahrgang 2002) bis 13 Jahren. Die Programme werden auch an den Schulen verteilt. Interessierte, die sich als Begleitpersonen zur Verfügung stellen, können sich über das Internet oder telefonisch melden.

Achtung die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Während dem Ferienpass werden noch telefonische oder persönliche Anmeldungen für nicht ausgebuchte Ateliers entgegengenommen. Eltern und Interessierte können im Ferienpass-Beizli einen Kaffee oder ein feines Zmittag geniessen. Der Ferienpass lebt von der freiwilligen Mitarbeit. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten sich zu engagieren. Helfen Sie mit!

Personen, welche im Ferienpass mithelfen möchten, melden sich beim Ferienpass Region Sursee, c/o ZOFJ Vierherrenplatz 2, 6210 Sursee, Telefon 041 921 66 51, E-Mail oder www.zofj.ch/ferienpass

 

Homepage www.wauwil.ch

In den letzten Wochen wurde der Internetauftritt der Gemeinde Wauwil durch unseren Gemeindeschreiber Beat Rölli überarbeitet und einem Redesign unterzogen. Die Website, die rege besucht wird, präsentiert sich nun noch benutzerfreundlicher. Herzlichen Dank an unseren Webmaster Beat Rölli.

 


Publikation Einbürgerungsgesuche

Folgende Personen erfüllen die gesetzlichen Wohnsitzerfordernisse und möchten sich in Wauwil einbürgern lassen:

  • Maros-Grgic Ljuban (geb. 1963) und Zaklina (geb. 1968), mit Sohn Ivan (geb. 1992) und Tochter Ivana (geb. 2001), Erlen 2

Alle Stimmberechtigten von Wauwil haben das Recht, während 30 Tagen zu den publizierten Gesuchen Stellung zu nehmen.

Die Eingabefrist läuft vom 1. bis 31. Juli 2010.

Allfällige Hinweise sind in schriftlicher Form an den Präsidenten der Bürgerrechtskommission, Herr Daniel Keusch, Höhenweg 23, 6242 Wauwil, an die Gemeindeverwaltung Wauwil, zuhanden der Bürgerrechtskommission, Dorfstrasse 5, 6242 Wauwil, oder an die E-Mail-Adresse zu richten.

Anonyme Stellungnahmen an die Kommission können nicht berücksichtigt werden.

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.

BÜRGERRECHTSKOMMISSION WAUWIL


 

- Meldungen vom August -


Keine offizielle Bundesfeier

Bundesfeier

In Wauwil findet keine offizielle Bundesfeier statt. Der Gemeinderat begrüsst es jedoch sehr, dass der Anlass in den Quartieren gebührend gefeiert wird.

Für diese privaten 1.-August-Feiern können die gemeindeeigenen Tischgarnituren gratis benützt werden (solange Vorrat). Sie müssen jedoch selbst geholt und zurückgebracht werden. Zuständig ist der Gemeindearbeiter Eugen Roos.

 

Angst und Panik durch Feuerwerk
Tieren zuliebe bitte ohne Knalleffekte

Lieber bunt als laut
Laute Knalleffekte von Feuerwerken versetzen viele Tiere in Angst und Panik. Brennen Sie den Tieren zuliebe nur buntes Feuerwerk ohne Knalleffekte ab (Vulkane, Sonnen etc.).

Warten bis zum Feiertag
Zahllose Knallkörper und Raketen werden Tage vor und nach der Bundesfeier oder Silvester entzündet. Der Schweizer Tierschutz (STS) appelliert an Sie, Feuerwerk nur am eigentlichen Festtag abzubrennen.

Achtung Brandgefahr
Feuerwerk darf nicht in unmittelbarer Nähe von Ställen, weidenden Tieren oder Wäldern gezündet werden, um die empfindlichen Ohren von Nutz- und Wildtieren zu schonen, aber auch wegen der Brandgefahr.

Unfälle vermeiden
Die meisten Tiere hören wesentlich besser als wir Menschen und reagieren mit Panik und kopfloser Flucht auf die Knallerei. Bei einer Flucht können sie sich zum Beispiel an Zäunen erheblich verletzen oder kopflos auf die Strasse rennen, wo sie schlimme Verkehrsunfälle auslösen können.

Heimtiere schützen
Jedes Jahr werden nach dem 1. August und Silvester Hunde und Katzen als verloren ge­meldet, weil sie in Panik ausrissen. Während des Feuerwerks sollten Sie Ihre Heimtiere daher bei geschlossenen Fenstern im Haus halten.

 

1. Augustfeuer

Die Umweltschutzpolizei verfolgt das Ziel, die Situation betreffend illegaler Abfallverbrennung zu verbessern. Es gelten folgende Kriterien:

Was darf verwendet werden?
Trockenes, naturbelassenes Holz aus dem Wald, Holzabschnitte aus Sägereien oder getrocknetes Schwemmholz aus Gewässern. Zum Anfeuern kann Papier, Sägemehl oder allenfalls ein Propangasbrenner verwendet werden.

Was darf NICHT verwendet werden?
Alle Arten von Altholz und anderen Abfällen, also auch alle Arten von Holzpaletten, Möbelstücke, Abbruchholz usw. kurz: alles Holz, das vorher schon einem anderen Verwendungszweck gedient hatte. Gemäss den bundesrechtlichen Rahmenbedingungen ist es dabei unerheblich, ob das Holz behandelt war oder nicht.

Die Umweltschutzpolizei ist zuständig für die Kontrolle der Augustfeuer. Sie hat auch dieses Jahr wieder die Aufgabe, die aufgeschichteten Holzstösse zu kontrollieren. Sollte sich darin ungeeignetes Material befinden, muss dieses entfernt und der korrekten Entsorgung zugeführt werden. Fehlbare müssen verzeigt werden.

Gemäss Art. 26a der Luftreinhalteverordnung des Bundes (LRV) ist das Verbrennen von Abfällen im Freien generell verboten. Ausgenommen sind trockene, natürliche Wald-, Feld- und Gartenabfälle, die in beschränktem Masse im Freien verbrannt werden dürfen, wenn dabei nur wenig Rauch entsteht und niemand belästigt wird.

 

Revision KVA Oftringen: Keine Sperrgutannahme

Ihr Kehricht und Ihr Sperrgut werden in der Kehrichtverbrennungsanlage Oftringen verbrannt. Vom 2. bis 27. August 2010 wird die KVA zu Revisionszwecken abgestellt. Während dieser Zeit wird der Kehricht, vergleichbar mit dem Silofutter in der Landwirtschaft, zu Ballen gepresst. In Ballen wird er für eine spätere Verwendung zwischengelagert. Leider eignen sich für die Ballenpressung grobsperrige Gegenstände nicht. Während der Zeit vom 2. bis 27. August 2010 ist deshalb die Bevölkerung gebeten, kein Sperrgut und keine Matratzen für die Abfuhr bereit zu stellen. Der Gemeindeverband für Abfallentsorgung Luzern-Landschaft (GALL) dankt für Ihr Verständnis.

 

Bodenkartieretappe 2 – Kartenblatt Sursee

Böden sind die Existenzgrundlage der Landwirtschaft und ihre Erträge sind die Ernährungsgrundlage unserer Gesellschaft. Gleichzeitig konkurrenzieren Bauvorhaben für Siedlungen, Industrieareale und Verkehrswege um die fruchtbarsten Landwirtschaftsböden. Der Bodenverlust geht weiter. Es wird umso wichtiger, die Eigenschaften von Böden zu kennen, damit sie in der Planung und Nutzung besser einbezogen werden. Die Dienststelle Umwelt und Energie (uwe), Luzern, führt deshalb die flächendeckende Bodenkartierung von Landwirtschaftsböden fort. Rund um Luzern und Hochdorf bestehen bereits Bodenkarten. Deshalb wird seit letztem Jahr schrittweise die landwirtschaftlich ebenfalls sehr wichtige Region Wauwilerebene-Wiggertal-Surental kartiert.

In der zweiten Kartieretappe im Jahr 2010 wird auf einer Fläche von 1‘500 ha im und ums Wauwilermoos eine einheitliche Bodenkarte erstellt. Der Grossteil der Fläche wird neu kartiert. Auf ca. 350 ha bestehen alte Bodenkarten, welche nur integriert werden. Im Monat Mai und Juni werden Kartierer mit Bohrstöcken potentielle Profilstandorte überprüfen. Im Juli und August werden sie mit dem Einverständnis des Bewirtschafters, Bodenprofile öffnen und sie aufnehmen. Im September/Oktober/November folgt die Flächenkartierung.

Ein Profil wird nur mit dem Einverständnis des Bewirtschafters der betroffenen Fläche geöffnet, der Kartierer wird sie in diesem Zusammenhang kontaktieren. Die Kartierarbeiten wurden der BABU GmbH (Büro für Altlasten, Boden und Umwelt), GEOTEST AG (Geologen, Ingenieuren, Geophysikern und Umweltfachleuten) und Pfister Terra GmbH übertragen. Für jedes Profil erhalten die betroffenen Bewirtschafter eine Aufwandvergütung von Fr. 80. Es wird darauf geachtet, dass Profile möglichst in geernteten Feldern erfolgen können, und so die Ackerkulturen geschont bleiben.

Für Interessierte wird am 19. August 2010 von 9.00 bis 11.30 Uhr ein landwirtschaftlich orientierter Informationsvormittag zur aktuellen Bodenkartierung durchgeführt. Ausgangspunkt für diese Besichtigungen wird der Parkplatz der S-Bahn-Haltestelle Wauwil sein. Weitere Informationen finden Sie in einer der kommenden Bauernzeitungen. Für Fragen steht Ihnen die Dienststelle uwe gerne zur Verfügung.

 

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