Öffentliche Auflage der Ortsplanungsrevision

Strategie der räumlichen Entwicklung als Grundlage für eine Teilrevision
Die letzte Gesamtrevision der Ortsplanung Wauwil wurde im Jahr 1995 durchgeführt. In den vergangenen drei Jahren wurden vereinzelte Ein- und Umzonungen vorgenommen. Diese Anpassungen zeigten, dass sich eine ganzheitliche Überarbeitung aufdrängt. Zudem muss die Ortsplanung an diverse übergeordnete Gesetze angepasst werden. Nach der Vernehmlassung in der Bevölkerung hat der Gemeinderat die Strategie der räumlichen Entwicklung bzw. das Siedlungsleitbild der Gemeinde Wauwil im August 2008 genehmigt und auf dieser Grundlage beschlossen, die Teilrevision der Ortsplanung in Angriff zu nehmen. Seit Herbst 2008 hat sich die Ortsplanungskommission in mehreren Sitzungen mit den Planungsinstru menten befasst und diese dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Einzonung der Gebiete Rütihubel und Glasiareal
Mit der bevorstehenden Teilrevision sollen die Gebiete Rütihubel und Glasiareal vorwiegend der Wohnnutzung zugeführt werden. Über diese Gebiete wurden Über bauungskonzepte erarbeitet, die der Bevölkerung an den Orientierungsversammlungen vom 7. Januar 2010 und 2. Februar 2010 vorgestellt wurden. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens, welches von Anfang Februar bis Mitte März 2010 stattgefunden hat, wurden dem Gemeinderat verschiedene Anregungen und Hin weise mitgeteilt, welche auch in der Ortsplanungskommission besprochen wurden und teilweise in diese Vorlage eingeflossen sind. Ebenfalls wurden die Rückmeldungen des Kantons aus der Vorprüfung berücksichtigt.

Verzicht auf die Arbeitszone Erlenmatt
Da der vom Kanton verlangte Bedürfnisnachweis für die geplante Arbeitszone Erlenmatt aktuell nicht erbracht werden kann, wird auf diese Einzonung vorläufig verzichtet. Bei Bedarf kann die Einzonung von Gewerbeland in einem späteren Zeitpunkt angegangen werden.

Rückstellung des Gebietes Martisrüti
Die ursprünglich zur Einzonung vorgesehenen Gebiete Rütihubel und Martisrüti wurden vom Kanton gesamthaft als zu gross beurteilt, und es wurde eine Etappierung verlangt. Da sich die Grundeigentümer des Gebietes Martisrüti noch nicht dazu entschliessen konnten, ein mögliches Teilgebiet im Rahmen der laufenden Teilrevision der Ortsplanung einzonen zu lassen, kann jetzt das Gebiet Rütihubel im vorgesehenen Umfang - d.h. ohne Etappierung - zur Einzonung beantragt werden. Auf der Basis des erarbeiteten Gesamtkonzeptes für die Gebiete Rütihubel, Frohheim und Martisrüti, welches vom Kanton sehr positiv beurteilt wurde, wird es möglich sein, in einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf weitere Flächen in diesen Gebieten einzuzonen.

Öffentliche Auflage vom 31. Mai 2010 bis 29. Juni 2010
Die vorgesehenen Ein- bzw. Umzonungen werden die Entwicklung der Gemeinde in den nächsten 10 bis 15 Jahren und damit auch das zukünftige Dorfbild stark mitprägen. Dem Gemeinderat war es ein grosses Anliegen, dass möglichst alle Bedürfnisse und Anregungen in angemessener Form berücksichtigt werden konnten. Es sind nun alle Voraussetzungen erfüllt, um das öffentliche Auflageverfahren durchzuführen. Dieses findet nun vom 31. Mai 2010 bis 29. Juni 2010 statt. Die umfangreiche Botschaft dazu wird in alle Haushaltungen verschickt.

 

Beschlüsse der Gemeindeversammlung

An der Gemeindeversammlung vom 27. April 2010 nahmen 35 Stimmberechtigte teil. Dabei wurden sämtliche Anträge des Gemeinderates einstimmig genehmigt.

Einhellig und diskussionslos verabschiedete die Versammlung die Rechnung 2009. Die Laufende Rechnung schliesst nach Vornahme der ordentlichen Abschreibungen mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 197'189 ab. Gegenüber dem Budget ergibt sich eine Besserstellung von Fr. 185’497. Einhellige Zustimmung fand auch die beantragte Verwendung des Überschusses als Einlage in den Fonds „Reserve für Abschreibungen“. Diese Einlage wurde im heutigen Umfeld als sinnvoll beurteilt und deshalb einer Steuersenkung vorgezogen. Konkret können die Auswirkungen der Steuergesetzrevision 2011 noch nicht abschliessend beurteilt werden und zudem kommt mit der Pflegeheimfinanzierung eine weitere grosse finanzielle Belastung auf die Gemeinden zu.

Die Revision des Siedlungsentwässerungs-Reglementes gab keinen Anlass zur Diskussion und wurde einstimmig genehmigt.

Der Gemeinderat orientierte nebst über den Stand der Ortsplanung auch über das Projekt „Wauwil historic“. Das Haus Weiermatt, welches der Gemeinderat schon länger als Museums-Standort vorgesehen hat, kann nun sanft saniert und eingerichtet werden. Die Sanierungsarbeiten übernehmen die Sekundarschüler unter der Anleitung von Fachpersonen im Rahmen der Projekttagen. Die Vetroreal AG hat sich bereit erklärt, ihr Glasarchiv der Gemeinde Wauwil als Dauerleihgabe zu übergeben. Im Haus Weiermatt soll aber nicht nur ein Glas-, sondern auch ein Dorfmuseum entstehen. Die Eröffnung des Museums wird voraussichtlich im Sommer 2011 stattfinden. Ein Teil des Hauses kann dann allenfalls auch für den Mittagstisch der Schule genutzt werden.

 

Beachvolleyball in der Sport- und Freizeitanlage Moos

Vor gut einem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Schule Wauwil in Workshops ihre Vorstellungen über Kinderfreundlichkeit in der Gemeinde entwickelt und schlussendlich verschiedene Ideen dem Gemeinderat präsentiert. Ganz oben auf der Wunschliste stand ein Beachvolleyballfeld. Der Gemeinderat hat im vergangenen Herbst unter der Federführung von Annelies Gassmann, Ressort Finanzen und Bau, ein Projekt ausgearbeitet. An der Gemeindeversammlung vom Dezember 2009 haben die Stimmberechtigten im Rahmen der Budgetgenehmigung den dafür vorgesehenen Kredit bewilligt. Im April und Mai wurde die Anlage gebaut, so dass diese nun den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur aktiven Nutzung übergeben werden kann (vgl. separate Einladung zur Eröffnung).

Einladung Eröffnung Beachvolleyballanlage

 

Pedibus - der „Schulbus auf Füssen“

Die Schule führt den Pedibus, den „Schulbus auf Füssen“ ein. Den Eltern der Kindergartenschüler 2010/2011 wurde ein entsprechendes Rundschreiben zugestellt.

Der Schulweg ist für Kinder mehr als der Weg zur Schule (bzw. zum Kindergarten). Kinder üben das sichere Verhalten im Strassenraum, pflegen Freundschaften und entwickeln Eigenverantwortung. Mehr noch: Durch die tägliche Bewegung stärken Kinder ihre Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit.

Leider können nicht alle Kinder selbstständig zur Schule gehen - vielleicht, weil sie noch unsicher sind, vielleicht, weil der Schulweg zu gefährlich ist. In solchen Situationen ist der Pedibus – der «Schulbus auf Füssen» – die schlaue Alternative zum Elterntaxi.

So funktioniert der Pedibus

Der Pedibus ist kein richtiger Bus, sondern ein «Schulbus auf Füssen». Die Kinder gehen also zu Fuss zum Kindergarten oder zur Schule und zurück. Dabei werden sie von einer erwachsenen Person (Chauffeuse) begleitet. Diese folgt einer vereinbarten Route (Linie) und holt die Kinder zu bestimmten Zeiten (Fahrplan) an definierten Orten (Haltestellen) ab. Also alles wie beim richtigen Schulbus – nur auf Füssen statt auf Rädern.

Die Begleitperson bringt die Kinder sicher ans Ziel, macht sie auf Gefahren im Strassenraum aufmerksam und hilft ihnen, richtig damit umzugehen. So gewinnt Ihr Kind Tag für Tag an Sicherheit und bereitet sich auf den Moment vor, wo es allein zur Schule gehen kann.

Der Pedibus eignet sich für Kinder von vier bis acht Jahren und ist dann die ideale Lösung, wenn der Schulweg gefährliche Strassenabschnitte quert.

 

Freie Lehrstelle auf der Gemeindeverwaltung (2011 – 2014)

Auf der Gemeindeverwaltung Wauwil ist auf August 2011 wieder eine Lehrstelle als

Kauffrau / Kaufmann Profil E

zu besetzen.

Für diese anspruchsvolle Ausbildung in den vielfältigen Bereichen einer Gemeindeverwaltung sind Kontaktfreudigkeit und Lernbereitschaft wichtige Voraussetzungen. Ein topmoderner Arbeitsplatz und ein motiviertes Team unterstützen Sie in Ihrer Ausbildung. Dank der überschaubaren Grösse unserer Verwaltung kann der/die Lernende von Anfang an Verantwortung übernehmen und Aufgaben selbständig ausführen.

Interessenten und Interessentinnen senden ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugniskopien bis am 15. Juli 2010 an den Gemeinderat Wauwil, Postfach 71, 6242 Wauwil.

Für Fragen und nähere Informationen steht unser Lehrlingsverantwortliche Pirmin Calivers gerne zur Verfügung (041 984 11 12 oder )

 

Erfolgreicher Tag der Sonne auf der Pfahlbausiedlung Wauwil

Der Tag der Sonne auf der Pfahlbausiedlung Wauwil ist auf grosses Echo gestossen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher strömten am 8. Mai ins Moos.

Die kantonale Dienststelle Umwelt und Energie und die Kantonsarchäologie stellten alte und moderne Techniken zur Energiegewinnung vor.

Ein Höhepunkt des Anlasses war der Bau einer Solarstromanlage auf dem Dach des Infopavillons durch die Wauwiler Schülerinnen und Schüler.

Weiter konnten die Besucherinnen und Besucher in einem prähistorischen Ofen Brot backen, mit Sonnenenergie kochen oder das Wauwilermoos auf E-Bikes erkunden.

Mit dem Tag der Sonne wurde auf die wachsende Bedeutung von Solarthermie und Fotovoltaik hingewiesen.

 

Bauwesen

Es sind folgende Baugesuche eingegangen:

  • Eduard Kaufmann-Achermann, Ersatzbau Wohnhaus, Parz.-Nr. 283, Ober-Trochenhof
  • Luzia Kurmann Schaffer, Neubau Schmutzabwasserleitung, Parz.-Nrn. 192, 197, 198, 216, 285, 286 und 400, Buchwald

Es konnten folgende Baubewilligungen ausgestellt werden:

  • Thomas und Patrizia Bättig-Kyburz, Neubau Einfamilienhaus, Parz.-Nr. 587, Sonnenblick 6
  • Theres Kyburz-Zemp, Neubau Einfamilienhaus, Parz.-Nr. 59, Sonnenblick 8
  • Daniel Kleeb, Umbau und Sanierung Wohnhaus, Parz.-Nr. 247, Rigimatt 9

 

Hundesteuer 2010 wird fällig

Die Gemeinden haben gemäss Bundesgesetz über das Halten von Hunden je des Jahr bis zum 30. Juni ein Verzeichnis der in ihrem Gebiet gehaltenen Hunde zu erstellen. Für jeden Hund ist der Einwoh nergemeinde eine Steuer zu entrichten. Die jährlichen Hundesteuern werden im Juni von der Gemeinde in Rechnung ge stellt.

Als Grundlage für die Rechnungsstellung für das Jahr 2010 gilt das Verzeichnis über die bezogene Hundesteuer des vergangenen Jah res sowie die nationale ANIS-Datenbank.

Wir bitten die Hundehalter, Änderungen gegenüber dem Verzeichnis des vergangenen Jahres (neue Hundebesitzer, Abgänge) der Gemeindekanzlei bis zum 15. Juni zu melden (TeIefon 041 984 11 11, .

§ 7d Kant. Verordnung über das Halten von Hunden: Meldepflicht

Halterinnen und Halter, die einen Hund erwerben oder für länger als drei Monate übernehmen, haben der ANIS Adress- und Handänderungen innert zehn Tagen zu melden. Ebenso müssen sie den Tod eines Hundes melden. Widerhandlungen gegen diesen Paragraphen werden mit Haft oder Busse bestraft. Wir fordern Sie hiermit auf, Ihrer Pflicht als Hundehalter nachzukommen und Ihre Hunde registrie ren zu lassen!

Für Ihre Meldungen danken wir Ihnen bestens.

 

Volksabstimmungen

Am Sonntag, 13. Juni 2010, finden folgende Volksabstimmungen statt:

Kantonale Vorlagen

  • Volksinitiative „Ja zur Luzerner Naturheilkunde – für Qualität und Kompetenz“ und Gegenentwurf des Kantonsrates
  • Gesetz über die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
  • Sonderkredit für die Sanierung und Erweiterung der Berufsfachschule auf der Kottenmatte in Sursee
  • Volksinitiative „Für faire Prämienverbilligung“ und Gegenentwurf des Kantonsrates

Keine eidg. Vorlagen
Es kommen keine eidgenössischen Vorlagen zur Abstimmung.

Wir möchten alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger einladen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und am Urnengang teilzunehmen. Für das Interesse danken wir bestens.
Das Urnenbüro ist von 10.00 - 10.30 Uhr geöffnet (Foyer Gemeindekanzlei, 1. OG, Dorfzentrum, Dorfstrasse 5).
Die briefliche Stimmabgabe ist am Abstimmungssonntag jeweils bis zur letzten Urnenzeit möglich (Briefkasten bei der Gemeindekanzlei).
Bitte beachten: Alle Stimmzettel gehören jeweils ins grüne Couvert! Stimmrechtsausweis unterschreiben!

 

Bewilligungen für Strassenveranstaltungen

Bewilligungen für die ausserordentliche Benützung von Kantonsstrassen sind mindestens vier bis acht Wochen vor dem Veranstaltungstermin zu richten an Luzerner Polizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei, 6020 Emmenbrücke 2. Das Formular kann unter www.polizei.lu.ch unter Kontakt/Service - Downloads - Strassenveranstaltungen direkt ausgefüllt und ausgedruckt werden. Das entsprechende Merkblatt finden Sie ebenfalls unter diesem Link.

 

Label Energiestadt

Die Besprechung mit der Vertreterin des Vereins „Label Energiestadt“ hat ergeben, dass die Gemeinden Wauwil und Egolzwil dieses Label individuell beantragen müssen, da jede Gemeinde ihre eigene Bauplanung verfolgt. Die beiden Gemeinden werden somit die Bestandesaufnahmen selbstständig durchführen und danach entscheiden, ob das Label Energiestadt beantragt werden soll. Die Gemeinde Wauwil hat mit der Bestandesaufnahme bereits begonnen. Die Gemeinde Egolzwil wird das neue Projekt im Herbst 2010 in Angriff nehmen.

 

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