Gemeinde Wauwil

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Zentrum Glasi Wauwil

Chance Glasi Wauwil
(Zentrumszone Glasi | Hof)

Weiterer Meilenstein gesetzt

Die Vetropack AG hat die Glasproduktion in Wauwil l√§ngst eingestellt. Als Grundeigent√ľmerin des rund 30‚Äė000m2 grossen Areals hatte die Stadtbauentwicklungs AG den Richtplan √ľberarbeiten lassen. Es wurden zwei Gestaltungspl√§ne erarbeitet mit dem Ziel, die Gemeinde Wauwil in den n√§chsten 10 bis 15 Jahren als Wohnstandort zu positionieren. Nun wurde die erste Etappe innerhalb des Gestaltungsplanes 'Glasi 1' an die Chance Glasi AG mit Sitz in Schenkon verkauft.

Am Freitag, 2. September 2016 war es soweit: Der Kaufvertrag f√ľr die erste Etappe des Glasi Areals mit rund 9‚Äė000 m2 wurde √∂ffentlich beurkundet. Das brach liegende Areal im Dorfzentrum, angrenzend an die SBB-Bahnlinie, wartet seit der Schliessung der Glasi vor 23 Jahren auf eine neue Nutzung. Die Eigent√ľmerin der ersten Entwicklungsetappe ist nun eine neue, jedoch wird auch von der Chance Glasi AG nach wie vor das gleiche Ziel verfolgt: Die Transformation des Areals in eine Mischnutzung mit Wohnen, Dienstleistungs-, Gewerbe- und Verkaufsfl√§chen mit hohen Anspr√ľchen an Wohn- und Aussenraumqualit√§t. In einem durchmischten Quartier soll in 10 bis 15 Jahren ein vielf√§ltiges Wohnangebot mit rund 330 Miet- und Eigentumswohnungen passend zu unterschiedlichen Lebensphasen realisiert werden und die ehemalige Glasi zu einer Referenz f√ľr eine zukunftsweisende Siedlungsplanung in der Region Innerschweiz werden.

Kaufrecht f√ľr die zweite Realisierungsetappe gesichert

Gleichzeitig mit dem Kauf der ersten Etappe hat sich die Chance Glasi AG auch das Kaufrecht f√ľr die zweite Realisierungsetappe innerhalb des Gestaltungsplans 'Glasi 1' mit rund 6‚Äė200 m2 gesichert. Damit wird ein gesundes Wachstum auf dem Gesamtareal erm√∂glicht, welches der Nachfrage mit einem marktgerechten Angebot begegnen und auf allf√§llige Ver√§nderungen im Markt reagieren kann.

Schnittstellen sind definiert und die nächsten Schritte festgelegt

Mit den Nachbarn wurden Vereinbarungen abgeschlossen, entsprechende Dienstbarkeiten im Grundbuch eingetragen und notwendige Mutationen vollzogen. Als n√§chster Schritt wird die Altlastensanierung im Gebiet des Gestaltungsplanes Glasi 1 in Angriff genommen. Mit dem R√ľckbau der bestehenden Liegenschaften wird ab Fr√ľhjahr 2017 gestartet. Die derzeitigen Mieter wurden fr√ľhzeitig √ľber die Absichten orientiert und werden ihre Fl√§chen bis zum R√ľckbau r√§umen. Allenfalls k√∂nnen Ersatzfl√§chen auf dem Areal zur Verf√ľgung gestellt werden. Der Baubeginn der ersten Realisierungsetappe erfolgt voraussichtlich im Herbst/Winter 2017.

Das Gebiet innerhalb des Perimeters im Gestaltungsplan 'Glasi 2' sowie die restlichen Fl√§chen des Areals bleiben bis auf weiteres im Eigentum der Stadtbauentwicklungs AG. Zusammen mit der Chance Glasi AG wird sie nun die Geschichte auf dem Areal am S√ľdhang des Santenbergs mit Ausblick auf das Wauwilermoos in partnerschaftlicher Zusammenarbeit fortschreiben.


2015 / Mitwirkungsverfahren ab 17.11.2015

Pläne Richtplanung


 Entwässerung (0,5 MB)
 Freiraumkonzept (0,5 MB)
 Kommunaler Richtplan Bericht (0,5 MB)
 Kommunaler Richtplan Situation (1,7 MB)
 Lärmgutachten (13 MB)
 Richtprojekt (9,0 MB)
 Verkehrsnachweis (19,0 MB)

Pläne Gestaltungspläne 1 + 2


 Glasi 1 (0,5 MB)
 Glasi 2 (0,5 MB)
 Sonderbauvorschriften Glasi 1 (0,1 MB)
 Sonderbauvorschriften Glasi 2 (0,1 MB)

2012

Zentrum Glasi Wauwil wird Realität

Die Vetroreal AG hat mitgeteilt, dass die Verkaufsverhandlungen nun abgeschlossen sind und das gesamte Areal der ehemaligen Glasi Wauwil an die Stadtbauentwicklungs AG, c/o Beat Odinga, in Uster, verkauft werden konnte. Beat Odinga wirkte bereits anlässlich der Ortsplanungsrevision an der Konzepterstellung mit und ist dem Gemeinderat als kompetente Persönlichkeit bestens bekannt.

Dank der Zustimmung der Gemeindeversammlung vom November 2010 zur Ortsplanungsrevision und zur ‚ÄěZentrumszone Glasi Wauwil‚Äú k√∂nnen auf dieser grossen Fl√§che interessante Bauprojekte entstehen. Die √úberbauung soll in √ľberblickbaren Etappen erfolgen. In der Zentrumszone Glasi sind Wohnungen, Dienstleitungs-, Laden- und Gewerbenutzungen zul√§ssig. Wir freuen uns, dass damit die Zukunft auf dem Glasi-Areal fassbar wird.

07.11.2012
Gemeinderat Wauwil

2010

Ausgangslage

Mitten im Dorfzentrum von Wauwil liegt ein grosses Entwicklungspotenzial brach. Zwischen der Bahnlinie und dem Dorfzentrum befindet sich ein Gel√§nde von insgesamt 40'000 Quadratmeter an bester Lage: Rund 8'000 Quadratmeter im Gebiet Weiermatt, unmittelbar neben der S-Bahn-Haltestelle, geh√∂ren der Gemeinde Wauwil. Das restliche Land, mit verschiedenen alten Fabrikations- und Lagerhallen der ehemaligen Glasi, ist im Besitz der Vetroreal AG, B√ľlach; die Geb√§ude sind fremd vermietet oder stehen teilweise leer.

Bestehendes Glasi-Areal

Im Hinblick auf die geplante Umzonung des heutigen Industrieareals der Vetroreal AG wurde in Anlehnung an das im August 2008 genehmigte Siedlungsleitbild in einem zweistufigen Verfahren ein Gesamtkonzept f√ľr das ganze Gel√§nde von 40'000 m2 erarbeitet. Auftraggeber sind die Vetroreal AG und die Gemeinde Wauwil.

In der ersten Bearbeitungsstufe wurden drei Planungsb√ľros mit Erfahrung im st√§dtebaulichen Bereich eingeladen, einen generellen Konzeptvorschlag √ľber die Entwicklung des Planungsgebietes auszuarbeiten und dem Beurteilungsgremium einzureichen.

Beurteilungsgremium

Vertreter der Vetroreal AG

  • Hans Fahrni, Gesch√§ftsf√ľhrer, Vetroreal AG, 8180 B√ľlach
  • Beat Odinga, Beat Odinga Promotions AG, 8702 Zollikon
Vertreter der Gemeinde Wauwil
  • Ren√© Kaufmann, Gemeindepr√§sident (01.09.2000 - 31.12.2010)
  • Annelies Gassmann, Ressortleiterin Finanzen und Bau
Fachpersonen
  • Daniel Lengacher, Lengacher & Emmenegger dipl. Architekten ETH SIA BSA, 6005 Luzern
  • Hansueli Remund, dipl. Architekt ETH/SIA, Planer FSU/RegA, Planteam S AG, 6203 Sempach-Station
Lärmschutzexperte
  • Thomas Minder, Planteam GHS AG, 6203 Sempach-Station

Das Projekt der GKS Architekten und Partner AG Luzern wurde zur Weiterbearbeitung f√ľr die zweite Runde bestimmt. Dieser Konzeptvorschlag √ľberzeugte durch eine Vielzahl von interessanten Ideen:

  • Es gelingt diesem Projekt, mit der √úberbauung des Glasi-Areals auch eine Aufwertung des bestehenden Dorfkerns zu erreichen; die Ausgestaltung des topografisch schwierigen √úbergangs zwischen Dorfkern und Glasi-Areal √ľberzeugt.
  • Die Wohnbauten bilden f√ľnf in sich abgeschlossene Planungs- und Realisierungseinheiten; diese Planungseinheiten erm√∂glichen eine gute Etappierung, ohne dass die Bebauung "unvollendet" erscheint.
  • Die Bauk√∂rper sind gut nutzbar und erm√∂glichen unterschiedliche Wohnungstypen und Wohnungsgr√∂ssen.
  • Mit der Gestaltung des Bahnhofplatzes wird ein attraktives Ankommen mit der Bahn vorgeschlagen - eine sinnvolle Erg√§nzung des gewachsenen Dorfkerns.

Zweite Bearbeitungsstufe

Nach diesem Entscheid formulierte das Beurteilungsgremium jene Punkte, welche durch die GKS Architekten und Partner AG Luzern in der zweiten Bearbeitungsstufe u.a. noch zu √ľberpr√ľfen und zu verbessern waren. Das Planungsteam wurde mit mehreren Zwischenbesprechungen begleitet und hat Ende November die Pl√§ne und das Modell aus der zweiten Bearbeitungsstufe zuhanden des Beurteilungsgremiums abgegeben.

Chance Glasi Wauwil
(Sicht auf den möglichen neuen Bahnhofplatz)

Chance Glasi Wauwil
(Blick aus dem Zug)

Information und Mitwirkung der Bevölkerung

Der Gemeinderat kann nun das Ergebnis dieses Konzeptverfahrens an einer Orientierungsversammlung vorstellen. Basierend auf diesem Konzept soll dann ein Gestaltungsplan f√ľr eine erste Realisierungsetappe erarbeitet werden. Im Hinblick auf die geplante Umzonung, welche im Herbst 2010 zusammen mit der parallel laufenden Ortsplanungsrevision der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt wird, findet sodann noch das Mitwirkungsverfahren und die √∂ffentliche Auflage statt.


 

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