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Wauwiler Dorfkern wird aufgewertet

Publireportage vom 6. November 2014 in der Surseer Woche

Glasiareal | Das ehemalige Industriegebiet wird in Etappen zum neuen «Dorfkern» umgebaut

Wauwiler Dorfkern wird aufgewertet

Das bisherige Industrieareal zwischen Wauwiler Bahnhof und Kantonsstrasse wird langfristig in ein Wohnquartier mit ergänzenden Angeboten für Verkauf und Gewerbe umgebaut. Eine einmalige Chance, sagt Projektentwickler Christoph Hug.

Verdichtetes Bauen galt bisher vor allem als Gebot der Stunde für Städte und Agglomerationen. Dass dies auch im ländlichen Umfeld möglich ist, zeigen die voranschreitenden Pläne auf dem Glasiareal in Wauwil.

Rund 30’000 Quadratmeter gross und an zentraler Lage zwischen Bahnhof und Kantonsstrasse: Dieses riesige Gebiet soll in den kommenden Jahren vom introvertierten Industrieareal zu einem neuen, offenen Quartier und Teil des Dorfes umgestaltet werden. «Diese Neuorientierung bietet grosse Chancen », sagt Projektentwickler Christoph Hug von der ausführenden Odinga & Hagen AG. Diese Transformation müsse jedoch sorgfältig angegangen werden, sind sich die beteiligten Planer bewusst. «Es besteht Potenzial für bis zu 250 Wohnungen, ungewöhnlich für eine Gemeinde der Grösse von Wauwil», sagt Hug.

Denn die heute rund 2000 Einwohner zählende Gemeinde wird damit um gut 500 weitere Personen anwachsen. Deshalb wird das Projekt in Etappen ausgeführt. «Damit dieses Wachstum verdaut werden kann, braucht es Zeit», ist der Projektentwickler überzeugt. In der ersten Etappe entstehen rund 100 Wohnungen. «Wie lange es nach der ersten Realisationsetappe bis zum Endausbau dauern wird, ist noch ungewiss. Um so wichtiger ist daher, dass mit jeder Bauetappe ein schlüssiger Zwischenstand erreicht werden kann», hält Hug fest. Die Herausforderung ist: «Wir entwickeln in einem kleinräumigen Umfeld etwas ganz Grosses, da müssen das Umfeld mit seinen vorhandenen Strukturen und die Bedürfnisse des Dorfes miteinbezogen werden.»

So sei das Dorfzentrum heute – wenn überhaupt – nur marginal ausgeprägt. «Das heisst für uns», so Hug, «dass wir durch das Schaffen von neuen öffentlichen Räumen und Beziehungen eine Aufwertung anstreben können.»

Das Areal soll mit dieser Korrektur zu einem neuen Wohnstandort von hoher Qualität werden und mit einem gesunden Mix an Miet- und Eigentumswohnungen aufwarten. «Das ist eine absolut interessante Aufgabe, denn dieses Projekt hat das Potenzial, nicht nur dem Glasiareal, sondern auch der Gemeinde eine neue Identität mitzugeben», ist Christoph Hug überzeugt.

Deshalb sollen schon bei der ersten Bauetappe Eckpfeiler abgesteckt werden. «Der Ankunftsort Bahnhof muss eine attraktive und praktische Verbindung zur neuen Siedlung darstellen. Schliesslich dient die Neuüberbauung als Scharnier und Übergang ins höher gelegene Dorf», sagt Hug.

Roland Stirnimann

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