Kreatives Treffen am Santenberg
Kunst- und Hobby-Ausstellung Wauwil vom 18. + 19. Oktober 2008

28 Kreative und zahllose Schaulustige trafen sich am letzten Samstag und Sonntag an der dritten Kunst- und Hobby-Ausstellung in der Linde Wauwil. Viel Lob erntete die Initiantin „Arbeitsgruppe Aktives Wauwil“ für den bunten Mix und die hervorragende Organisation.

Reichhaltiger und vielfältiger hätte das Angebot kaum sein können. Bereits im Eingangsbereich drängten sich kleine und grosse Buben um die zahlreichen Schiffs- und Flugzeugmodelle. Bei manchen Ständen blieben die leuchtenden Augen des holden Geschlechts an den glitzernden und bunten Ketten und Ringen hängen. Hunderte von Ohrenpaaren lauschten den Erzählungen des „Märlifels“ Roberto Bolz oder Franz Vogels Schilderungen über seine Reise von Istanbul nach Samarkand. Und nicht wenige staunten über den Einfallsreichtum der Malenden, Klebenden und Verzierenden.

Kari, der malende Trucker
Wer weiss schon, welche Talente im Innersten schlummern? Nachschau halten lohnt sich allemal. Schon manches Hobby hat sich mit der Zeit zur Kunst gemausert. Wo die Grenze verläuft, weiss sowieso niemand. Hauptsache, es macht Freude und Spass. Wer würde einem Lastwagenchauffeur zumuten, dass er naturgetreue Landschaftsbilder malt? Kari Jauch aus Wauwil tut es. Die Kantischülerin Flurina Affentranger aus Reiden fertigte bereits als kleines Mädchen ihr erstes eigenes Bäbi. Heute sind ihre handgefertigten Puppen begehrte Kunstwerke. Sabine Gut aus Egolzwil bemalt unter anderem alte Milchkannen. Diese Objekte wecken bei manchen Betrachtern Erinnerungen an die eigene Jugend und sind offenbar als Geschenke zu Jubiläen sehr beliebt. Die Bastelecke für Kinder von Susanne Geiser-Senekowitsch aus Egolzwil war zeitweise mehr als ausgebucht. Ein Glück, dass Mütter helfend einsprangen und kräftig mitmalten.

Mit Leib und Seele geniessen
Die befragten Besucher der Ausstellung waren voll des Lobes über die Vielfalt des Angebotes. Ein Ehepaar, welches nur mal schnell einen Augenschein nehmen wollte, war nach zwei Stunden noch immer anwesend. Sie freuten sich an ihren Errungenschaften und hatten zudem alte Bekannte getroffen. So verweilten manche länger als vorgesehen in der Cafeteria inmitten der Ausstellung, unwiderstehlich angezogen von leckeren Kuchen und Torten. In guter Erinnerung bleiben werden auch die kreativen Samstagsmenus, zubereitet von einer Sekundarklasse unter der Leitung von Erna Schuler sowie der reichhaltige Brunch am Sonntagmorgen.

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